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Berlin · 19. Oktober 2026 · tagesspiegel.de

Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg beginnt mit dem Umbau der Rigaer Straße zur Fahrrad-Vorrangstraße

Der Bezirk hat am 17. Oktober mit der ersten Phase des Umbaus der Rigaer Straße begonnen: Einbahnstraßenregelungen sollen den Durchgangsverkehr reduzieren, zudem ist geplant, die Parkplätze von Schräg- auf Längsparken umzustellen; ab Dezember kommt kostenpflichtiges Parken für 3 Euro pro Stunde.

Wie der Tagesspiegel am 17. Oktober 2026 berichtete, hat der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg begonnen, die Rigaer Straße — die offiziell bereits als Fahrradstraße ausgewiesen ist — so umzubauen, dass sie tatsächlich als zentrale Radachse funktioniert.

In der ersten Phase werden Einbahnstraßenregelungen eingeführt, um den Durchgangsverkehr drastisch zu reduzieren. In der zweiten Phase soll das Schrägparken auf Längsparken umgestellt werden, wodurch sich die nutzbare Fahrspur verbreitert.

Ab dem 1. Dezember 2026 wird im Samariterkiez (zu dem ein Teil der Rigaer Straße gehört) kostenpflichtiges Parken zu 3 Euro pro Stunde eingeführt, Anwohner erhalten kostenlose Parkausweise.

Verkehrszählungen vom Dezember 2025 zeigten, dass der Kfz-Verkehr auf der ausgewiesenen Fahrradstraße den Radverkehr bei weitem übertraf. Die derzeit nutzbare Fahrspurbreite von rund 4,8 Metern zwischen parkenden Autos liegt unter den empfohlenen 5,5 Metern.

Bezirksstadträtin Annika Gerold erklärte, das Projekt werde „eine Straße schaffen, die ihre Rolle als zentrale Fahrradroute erfüllt“. Der Umbau war vom vorherigen CDU-geführten Senat umstritten gewesen, was den Beginn der Arbeiten unter der neuen Bezirksführung politisch bedeutsam macht.

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