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Berlin · 19. Oktober 2026 · berliner-zeitung.de

British Columbia stellt die Uhrumstellung dauerhaft ab – Deutschland und die EU machen weiter

Ein am 19. Oktober veröffentlichtes Feature der Berliner Zeitung berichtete, dass die kanadische Provinz British Columbia ihre Uhren ab März 2026 dauerhaft auf Pazifische Zeit festgelegt hat – mit einer einstündigen Zeitlücke zum Nachbarstaat Washington im Winter – und damit die festgefahrene EU-Debatte über die Abschaffung der halbjährlichen Zeitumstellung unterstreicht.

Die Berliner Zeitung berichtete am 19. Oktober 2026 – eine Woche vor der deutschen Zeitumstellung am 25. Oktober – über die Entscheidung der kanadischen Provinz British Columbia, ab März 2026 dauerhaft die Pazifische Zeit (UTC−7) ganzjährig einzuführen. Premierminister David Eby verkündete den Schritt mit einer theatralischen Pressekonferenz, bei der getanzt wurde. Die Provinz hatte sich bereits 2019 in einer Umfrage für die Änderung ausgesprochen, bei der 93 Prozent von rund 223.000 Teilnehmern für die Abschaffung der Zeitumstellung stimmten, doch die Umsetzung verzögerte sich, weil man darauf wartete, dass US-Bundesstaaten nachziehen. Das Ergebnis ist eine einstündige Zeitlücke im Winter zwischen British Columbia und dem benachbarten US-Bundesstaat Washington.

In der EU läuft die Debatte über die Abschaffung der halbjährlichen Zeitumstellung bereits seit 2018, doch die Mitgliedstaaten haben sich bislang nicht auf eine gemeinsame Linie verständigt. Die Europäische Kommission hat Termine für die Zeitumstellung bis 2031 veröffentlicht und soll bis Jahresende eine neue Folgenabschätzung vorlegen. Mehrere Länder – Island, Russland, Belarus und die Türkei – haben die Umstellung bereits abgeschafft. Auch das ukrainische Parlament hat die Abschaffung beschlossen, der Präsident hat das Gesetz jedoch noch nicht unterschrieben. Deutschland und die übrige EU stellen am 25. Oktober 2026 die Uhren auf Winterzeit zurück.

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