WHO verstärkt Ebola-Vorsorge in 22 Ländern auf drei Kontinenten
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilte am 17. Oktober mit, dass sie die Ebola-Vorsorge in 22 Ländern in Afrika, Asien und Europa verstärkt. Dschibuti, Somalia und Sudan wurden als vorrangige Länder eingestuft.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärte am 17. Oktober 2026, sie verstärke die Ebola-Vorsorge in den 22 Ländern und Gebieten ihrer Region Östliches Mittelmeer, die Teile Afrikas, Asiens und Europas umfasst. Der Schritt folgt auf tödliche Ausbrüche der durch das Bundibugyo-Virus verursachten Ebola-Krankheit in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda sowie einen bestätigten eingeschleppten Fall in Kenia. In der Region Östliches Mittelmeer wurden bislang keine Fälle festgestellt, doch Konflikte, Vertreibung und überlastete Gesundheitssysteme machen mehrere Länder verwundbar.
Die WHO stufte Dschibuti, Somalia und Sudan als vorrangige Länder ein und entsandte zwischen Juli und September Missionen in diese Staaten, um Überwachung, Laborkapazitäten, Infektionsprävention und -kontrolle, das Fallmanagement sowie die Koordination im Notfall zu bewerten. Die Organisation unterstützt die Behörden nun dabei, bestehende Lücken durch Schulungen, technische Hilfe, medizinisches Material und Simulationsübungen zu schließen.
In der Demokratischen Republik Kongo ist der Bundibugyo-Ausbruch auf 8.728 bestätigte Fälle und 4.205 bestätigte Todesfälle in 64 Gesundheitszonen in sieben Provinzen angewachsen, am stärksten betroffen ist Ituri. WHO-Vertreter warnten, dass angespannte Konfliktgebiete und große Vertriebenenzahlen eine schnelle Entdeckung erschweren, und erklärten, eine frühzeitige Vorsorge in benachbarten Regionen sei entscheidend, um eine breitere, kontinentübergreifende Ausbreitung zu verhindern.
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