USA schließen Einjahres-Abkommen über 25 Millionen Dollar mit UNICEF für Mütter- und Neugeborenengesundheit
Die US-Regierung und UNICEF haben ein einjähriges Abkommen über 25 Millionen Dollar unterzeichnet, um nach den Kürzungen bei USAID weiterhin lebensrettende Medikamente und Ausrüstung für Mütter und Neugeborene in mindestens 15 der ärmsten Länder der Welt zu liefern.
Wie Reuters exklusiv berichtete und zahlreiche Medien am 16. und 17. Oktober 2026 übernahmen, haben die Vereinigten Staaten ein einjähriges Abkommen über 25 Millionen Dollar mit UNICEF bestätigt, um weiterhin lebensrettende Medikamente und Ausrüstung für Mütter, Neugeborene und Kleinkinder in mindestens 15 der ärmsten Länder der Welt bereitzustellen.
Im Rahmen der Vereinbarung wird UNICEF Güter für die Gesundheit von Müttern und Kindern sowie einige Ernährungshilfsmittel beschaffen und an Länder liefern, die zuvor von US-Hilfe unterstützt wurden – darunter die Demokratische Republik Kongo, Haiti und Mali. Das Abkommen soll Versorgungslücken verhindern, während die Empfängerregierungen über neue langfristige Finanzierungen verhandeln.
Es folgt auf das Einfrieren eines Großteils der US-Auslandshilfe durch die Trump-Regierung und die Auflösung der US-Behörde für internationale Entwicklung (USAID) – Schritte, die im Rahmen der „America First Global Health Strategy" unternommen wurden.
Beamte und Helfer erklärten, die 25 Millionen Dollar seien nur ein kleiner Bruchteil der durch die Schließung von USAID verlorenen Unterstützung für die Gesundheit von Müttern und Kindern, würden aber dafür sorgen, dass wichtige Mittel wie Oxytocin, Reanimationssets für Neugeborene, Eisen- und Folsäurepräparate sowie therapeutische Nahrung ein weiteres Jahr lang verfügbar bleiben.
UNICEF warnte, dass ohne weitere Zusagen nach 2027 vermeidbare Todesfälle bei Müttern und Neugeborenen in fragilen Staaten stark ansteigen könnten.




