Persook
Berlin · 19. Oktober 2026 · taz.de

Rund 300 Berliner Schüler demonstrieren am Französischen Gymnasium aus Solidarität mit französischen Jugendprotesten

Am 18. Oktober versammelten sich rund 300 Menschen vor dem Französischen Gymnasium in Berlin-Schöneberg aus Solidarität mit 800.000 französischen Demonstranten, die gegen überlastete Schulstunden, die Hochschulzulassungsregeln und steigende Lebenshaltungskosten protestierten.

Wie die taz am 18. Oktober 2026 berichtete, versammelten sich am Samstag, den 18. Oktober, rund 300 Menschen vor dem Französischen Gymnasium in Berlin-Schöneberg aus Solidarität mit den zeitgleichen Schülerprotesten in ganz Frankreich, wo schätzungsweise 800.000 Menschen demonstrierten.

Die Forderungen der französischen Schülerinnen und Schüler umfassten eine Reduzierung der übermäßigen Schulstunden, Änderungen bei der Hochschulzulassung über die Plattform Parcoursup sowie Reformen der Sprachprüfungen.

Die Berliner Veranstaltung wurde von Berlin Insoumise organisiert, dem Berliner Ableger der französischen Partei La France Insoumise. Die Berliner Schülerinnen und Schüler fügten eigene Forderungen hinzu — Widerstand gegen die Wehrpflicht und gegen Polizeirepression bei Klimademonstrationen. Sie beschrieben die Bewegung als Teil eines Systems, das „uns zunehmend die Lust am Lernen nimmt“.

Die Veranstaltung folgte auf Berliner Schulblockaden zwei Tage zuvor. Europäische Jugendorganisationen hatten zu einem internationalen Protesttag am 20. November 2026 aufgerufen.

Ganze Meldung ansehen Original lesen

Mehr aus dieser Ausgabe