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Reisen & Essen · 1. Oktober 2026 · timeout.com

Thailands Maya Bay öffnet unter strengen Auflagen wieder für Touristen

Die Maya Bay auf Phi Phi Leh ist am 1. Oktober 2026 nach ihrer zweimonatigen jährlichen Schließung wieder für Touristen geöffnet worden, Schwimmen bleibt jedoch zum Schutz der sich erholenden Korallenriffe verboten.

Die berühmte weiße Sandbucht Maya Bay auf der Insel Phi Phi Leh ist am 1. Oktober 2026 wieder für Besucher geöffnet worden, nachdem der thailändische Nationalpark Hat Noppharat Thara-Mu Ko Phi Phi sie im August und September geschlossen hatte, damit sich Meereslebewesen und Uferzone nach dem Südwestmonsun und dem Sommertourismus erholen konnten.

Die Behörden hielten an strengen Regeln fest: eine Tageshöchstgrenze von rund 4.125 Besuchern in zeitlich festgelegten Zeitfenstern, keine Übernachtungen, kein Füttern der Fische und ein Schwimmverbot innerhalb der Bucht, um die sich langsam erholenden Korallenriffe zu schützen. Diese waren durch Übertourismus stark beschädigt worden, bevor die Bucht 2018 erstmals geschlossen wurde.

Parkranger überwachten die Ankünfte über Longtail-Boote, die hinter der Insel anlegten statt direkt in der Bucht, und Reiseveranstalter aus Phuket und Krabi nahmen umgehend ihre täglichen Ausflüge wieder auf.

Die Wiedereröffnung dominierte die Reiseberichterstattung in Südostasien, da die Maya Bay – durch Danny Boyles Film aus dem Jahr 2000 weltberühmt geworden – nach wie vor der meistgesuchte Strand der Region ist. In den Nachrichten des Tages wurde zudem diskutiert, ob das kontrollierte Modell als Vorbild für andere vom Übertourismus betroffene Reiseziele dienen könnte.

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