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Reisen & Essen · 1. Oktober 2026 · yahoo.com

Neue US-Visagebühr von 250 Dollar tritt in Kraft – Gesamtkosten steigen auf 442 Dollar

Eine neue „Visa Integrity Fee“ von 250 US-Dollar trat am 1. Oktober 2026 in Kraft und erhöht die Gesamtkosten für ein US-Besuchervisum auf 442 US-Dollar – was Sorgen vor einem Rückgang des Reiseverkehrs in Märkten wie Indien, Brasilien und Mexiko verstärkt.

Am 1. Oktober 2026 begannen die Vereinigten Staaten, zusätzlich zu den bestehenden Bearbeitungsgebühren eine neue „Visa Integrity Fee“ von 250 US-Dollar zu erheben. Damit steigen die Gesamtkosten für ein B1/B2-Besuchervisum für Reisende aus Ländern außerhalb des Visa Waiver Program auf rund 442 US-Dollar. Der Zuschlag, den der US-Kongress bereits Anfang des Jahres beschlossen hatte, betrifft Touristen, Geschäftsreisende und Studierende aus wichtigen Herkunftsmärkten wie Indien, China, Brasilien, Argentinien und Mexiko und wird nur unter sehr engen Voraussetzungen erstattet.

Branchenverbände warnten, die Gebühr gehöre nun zu den höchsten Besuchergebühren weltweit und drohe, einen ohnehin schon durch Handelsstreitigkeiten, einen starken Dollar und eine verschärfte Rhetorik an der Grenze ausgelösten Rückgang der US-Einreisen noch zu verstärken. Die US Travel Association erklärte, die Maßnahme gefährde Ausgaben in Höhe von zig Milliarden Dollar im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2026, die von den USA mitausgetragen wird. Konsulate in Neu-Delhi, Mexiko-Stadt und São Paulo stellten sich auf deutlich sinkende Buchungszahlen ein.

Die Meldung war eine der meistgeteilten reisepolitischen Nachrichten des Tages und wurde als direkte Steuer auf den Einreisetourismus eingeordnet – just in dem Moment, in dem die USA versuchen, Besucher für die Fußball-Weltmeisterschaft anzuziehen.

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