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Reisen & Essen · 1. Oktober 2026 · cnn.com

Co-Pilot, der Flydubai-Jet abstürzen lassen wollte, in die VAE überstellt

Der omanische Co-Pilot, der verdächtigt wird, den Kapitän angegriffen und versucht zu haben, Flydubai-Flug FZ1073 zum Absturz zu bringen, wurde an die Behörden der VAE übergeben, während die Fluggesellschaft alle Israel-Flüge weiterhin ausgesetzt hält.

Am 1. Oktober 2026 übergaben saudische und emiratische Behörden den Co-Piloten, der verdächtigt wird, den Kapitän des Flydubai-Flugs FZ1073 angegriffen zu haben, an die Vereinigten Arabischen Emirate – einen Tag, nachdem die Verbindung Dubai–Tel Aviv zu einer Notlandung auf dem Prince-Sultan-bin-Abdulaziz-International-Flughafen in Tabuk gezwungen worden war. Nach Angaben der VAE und Israels soll der omanische Co-Pilot mit einer Axt aus dem Cockpit auf den Kapitän eingeschlagen und die Boeing 737 in weniger als zwei Minuten in einen steilen Sinkflug von rund 17.400 Fuß gebracht haben, bevor außer Dienst befindliche Besatzungsmitglieder an Bord ihn überwältigten und das Flugzeug sicher landeten. Alle mehr als 180 Passagiere setzten ihre Reise schließlich nach Israel fort. Flydubai setzte sämtliche Verbindungen nach Tel Aviv aus, während Ermittler prüften, ob es sich bei dem Angriff um einen Terrorakt handelte. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu nutzte den Vorfall, um vor anhaltenden Bedrohungen der Luftfahrt zu warnen – kurz vor einer landesweiten Abstimmung. Die Geschichte dominierte die weltweite Reiseberichterstattung, weil sie eine Terrorermittlung in der Luft, den ersten ernsthaften Versuch eines Besatzungsmitglieds seit Jahren, ein modernes Verkehrsflugzeug zum Absturz zu bringen, sowie unmittelbare Folgen für die ohnehin durch regionale Spannungen belasteten Luftverbindungen zwischen den Golfstaaten und Israel miteinander verband.

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