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Wirtschaft · 17. Oktober 2026 · personneltoday.com

Greggs schließt vier britische Backfabriken – 740 Jobs in Gefahr

Die britische Bäckereikette Greggs plant, vier Produktionsstätten zu schließen und im Zuge einer zweieinhalbjährigen Umstrukturierung rund 740 Stellen zu streichen – bei Kosten von 60 Millionen Pfund und erwarteten jährlichen Einsparungen von 20 Millionen Pfund.

Die britische Bäckereikette Greggs hat Pläne bestätigt, vier ihrer Produktionsstätten zu schließen. Damit stehen rund 740 Arbeitsplätze auf dem Spiel – eine Umstrukturierung, die bis zum 17. Oktober breite Berichterstattung nach sich zog. Zur Schließung vorgesehen sind die Standorte in Enfield im Norden Londons, North Lakes in Cumbria, Pettigrews in Kelso in den Scottish Borders sowie Seaham in der Grafschaft Durham. Das Unternehmen erklärte, die Schließungen würden über einen Zeitraum von etwa zweieinhalb Jahren gestaffelt erfolgen. Auch die Standorte Treforest, Clydesmill, Manchester und Gosforth sollen reorganisiert werden, die Greggs-Filialen in den Innenstädten bleiben davon jedoch unberührt.

Nach eigenen Angaben wird der Umbau rund 60 Millionen Pfund kosten, einschließlich Abfindungszahlungen und Kosten für die Betriebsunterbrechung. Im Gegenzug sollen in den Geschäftsjahren 2028 und 2029 jährliche Einsparungen von etwa 20 Millionen Pfund erzielt werden. Das Management begründete die Maßnahmen damit, das Unternehmen „effizient und gut aufgestellt für die nächste Wachstumsphase“ zu halten, und verwies auf ein zuletzt vergleichbares Umsatzwachstum von 7,7 Prozent.

Derzeit läuft eine formelle Konsultation mit der Belegschaft und den Gewerkschaftsvertretern. Greggs betonte, dass „noch keine endgültigen Entscheidungen gefallen“ seien. Die Ankündigung reiht sich ein in eine breitere Welle von Stellenstreichungen in Großbritannien und weltweit, von denen zuletzt auch Netflix, HubSpot, Workday, Kroger und Pfizer betroffen waren.

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