Berliner Linke schlägt bis zu 18 Euro Parkgebühr pro Stunde für SUV vor
Die Berliner Linke präsentiert einen Plan nach Pariser Vorbild, wonach SUV-Fahrer in der Innenstadt bis zu 18 Euro pro Parkstunde zahlen sollen.
Die Berliner Linke bringt einen umstrittenen Klimavorschlag ins Spiel: SUV-Fahrer sollen in der Innenstadt bis zu 18 Euro pro Stunde fürs Parken zahlen, wie der „Berliner Kurier" am 14./15. Oktober 2026 berichtete. Vorbild ist Paris, wo die Wähler 2024 verdreifachte Parkgebühren für schwere SUV beschlossen hatten. Die Linke argumentiert, überdimensionierte Privatwagen beanspruchten unverhältnismäßig viel Platz, verursachten mehr Straßenverschleiß und Emissionen und sollten dafür entsprechend zahlen.
CDU- und FDP-Politiker verurteilten die Idee scharf als „Klassenkampf gegen die Mittelschicht". Die Grünen signalisierten Sympathie, verlangten aber eine stärkere Differenzierung nach Gewicht und Antriebsart.
Der Vorschlag kommt mitten in den Sondierungsgesprächen von Linke, SPD und Grünen und könnte zu einem der Streitpunkte werden, sollten die drei Parteien ihre Gespräche später in dieser Woche wieder aufnehmen.
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