Vermummte setzen bei Polizeieinsatz in der Rigaer Straße Barrikaden in Brand
Eine vermummte Gruppe hat in der Rigaer Straße in Friedrichshain, einer linken Hochburg, während eines Polizeieinsatzes Barrikaden angezündet.
Die Berliner Polizei rückte in der Nacht vom 14. auf den 15. Oktober 2026 in der Rigaer Straße in Friedrichshain an, der bekanntesten linken Hochburg der Stadt. Während des Einsatzes setzte eine vermummte Gruppe Barrikaden aus Paletten, Reifen und Sperrmüll in Brand, die quer über die Straße gezogen worden waren; die Feuerwehr musste anrücken, um die Brände zu löschen, während Polizisten in Kampfmontur die Absperrung hielten. Mehrere Polizeifahrzeuge wurden durch geworfene Steine und Flaschen beschädigt, schwere Verletzungen wurden nicht gemeldet. Der Einsatz stand im Zusammenhang mit den Spannungen um das seit Langem umstrittene Haus in der Rigaer Straße 94. Lokalpolitiker forderten erneut eine dauerhafte Polizeipräsenz in der Straße, während linke Gruppen die Razzia als Provokation verurteilten. Der Vorfall ist das jüngste Kapitel in einer jahrelangen Auseinandersetzung zwischen den Aktivisten des Hausprojekts und der Berliner Innenverwaltung.
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