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Neuer Louvre-Präsident will nach Juwelenraub eine „Sicherheitskultur" aufbauen
In einem am 1. Oktober 2026 veröffentlichten Interview skizzierte Louvre-Präsident Christophe Leribault eine neue „Sicherheitskultur" für das Pariser Museum: Er holt einen hochrangigen Polizeibeamten ins Haus und sucht Mittel für eine große Renovierung – fast ein Jahr nach dem Diebstahl der Kronjuwelen im Wert von 88 Millionen Euro.
Fast ein Jahr nachdem sich Diebe als Bauarbeiter verkleidet hatten und aus der Galerie d'Apollon acht Stücke der französischen Kronjuwelen im Wert von rund 88 Millionen Euro entwendet hatten, äußerte sich der neue Louvre-Präsident Christophe Leribault am 1. Oktober 2026 öffentlich zu seinem Plan, im meistbesuchten Museum der Welt eine „Sicherheitskultur" zu verankern.
Leribault, der Laurence des Cars nachfolgte, nachdem diese im Zuge des Raubüberfalls vom 19. Oktober 2025 zurückgetreten war, erklärte, Sicherheit müsse künftig von Anfang an in jede kuratorische, architektonische und organisatorische Entscheidung einfließen. Ein hochrangiger Polizeibeamter wurde eingesetzt, um den Schutz des Museums zu überwachen.
Parallel dazu wirbt Leribault um staatliche und private Mittel für eine umfassende Renovierung der in die Jahre gekommenen Infrastruktur des Louvre. Das Interview, das in der französischen und internationalen Kunstpresse erschien und in den „Morning Links" von ARTnews zusammengefasst wurde, bestimmte die Gespräche in der Kunstwelt und blieb einer der meistgelesenen Museumsbeiträge des Tages.
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