Persook
Kultur · 1. Oktober 2026 · infobae.com

Spaniens königliches Gemäldemuseum im Escorial öffnet nach mehr als einem Jahrzehnt wieder

Die historischen Gemälde- und Architekturmuseen im Kloster El Escorial bei Madrid sind am 1. Oktober 2026 nach mehr als elf Jahren Schließung und einer rund drei Millionen Euro teuren Neugestaltung wieder für die Öffentlichkeit geöffnet worden – mit fast 100 restaurierten Meisterwerken von Tizian, Tintoretto und Veronese.

Nach mehr als elf Jahren hinter verschlossenen Türen wurden die Gemälde- und Architekturmuseen in der Königlichen Stätte San Lorenzo de El Escorial – dem riesigen Kloster- und Palastkomplex aus dem 16. Jahrhundert, den König Philipp II. errichten ließ – am 1. Oktober 2026 der Presse vorgestellt und am folgenden Tag für die Öffentlichkeit wiedereröffnet.

Die spanische Kulturbehörde Patrimonio Nacional investierte mehr als drei Millionen Euro, größtenteils finanziert aus Mitteln des europäischen Wiederaufbauprogramms NextGenerationEU, um den Rundgang durch die beiden Museen neu zu gestalten. Dabei wurden knapp 100 Gemälde europäischer Alter Meister präsentiert, darunter Werke von Tizian, Tintoretto und Veronese. Mehr als 20 Kunstwerke kamen neu in die Dauerausstellung, zahlreiche weitere wurden restauriert.

Zum Anlass der lang erwarteten Wiedereröffnung ist der Eintritt in beide Museen bis zum 31. Dezember 2026 kostenlos.

Die Wiedereröffnung wird als eines der bedeutendsten Ereignisse für das spanische Kulturerbe in diesem Jahrzehnt gefeiert, da sie der Öffentlichkeit Zugang zu einem Renaissance-Innenraum verschafft, der vielfach als der größte der Welt gilt.

Internationale Kunstmedien machten die Nachricht am 1. Oktober zur Spitzenmeldung; sie taucht auch in den wichtigsten Kunstnachrichten-Übersichten des Tages neben der Berichterstattung über die Sicherheitsvorfälle im Louvre auf.

Ganze Meldung lesen Original lesen

Mehr aus dieser Ausgabe