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Kultur · 1. Oktober 2026 · archaeology.org

Mexikanische Höhlenmalereien könnten Teil eines mesoamerikanischen Schriftsystems sein, zeigt neue Studie

Forscher gaben am 1. Oktober 2026 bekannt, dass rätselhafte Höhlenmalereien in der Höhle 19 von Chalcatzingo in Mexiko Teil eines antiken mesoamerikanischen Schriftsystems sein könnten – ein Fund, der das bisherige Verständnis von Schrift in Amerika zurückdatieren würde.

Eine bedeutende archäologische Entdeckung, die am 1. Oktober 2026 veröffentlicht wurde, legt nahe, dass die seit langem untersuchten Felsmalereien in der Höhle 19 von Chalcatzingo im zentralmexikanischen Bundesstaat Morelos Teil eines bisher nicht erkannten mesoamerikanischen Schriftsystems sein könnten. Chalcatzingo ist bereits bekannt für seine fast 3.000 Jahre alten Felsreliefs im Olmeken-Stil. Eine neue Analyse der rot-schwarzen Piktogramme der Höhle – darunter wiederkehrende Motive wie Jaguare, Schriftrollen und sitzende Figuren – deutet nun darauf hin, dass diese als strukturiertes Symbolsystem und nicht nur als reine Dekoration dienten.

Die in einer Fachzeitschrift mit Peer-Review veröffentlichten und von „Archaeology Magazine“ zusammengefassten Ergebnisse könnten die Zeitlinie für die Entstehung von Schrift in Amerika neu ordnen und die Argumente für eine Aufnahme Chalcatzingos in die vorläufige Liste des UNESCO-Welterbes stärken.

Die Ankündigung zählte zu den meistgelesenen Archäologie- und Kulturerbe-Nachrichten des Tages und wurde weltweit von der Fachpresse aufgegriffen sowie in sozialen Medien breit geteilt.

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