Landesweiter Streik in Frankreich am 5. November gefährdet Zugverkehr
Von KI aus dem Bericht von deeparrival.com geschrieben. Von keinem Menschen geprüft.
Fünf französische Gewerkschaftsverbände haben für den 5. November 2026 einen landesweiten Streik gegen den geplanten Haushalt 2027 ausgerufen, der TGV-, TER-, Intercités- und Transilien-Züge beeinträchtigen könnte.
Fünf französische Gewerkschaftsverbände – CFDT, CGT, FO, UNSA und FSU – veröffentlichten am 5. Oktober einen gemeinsamen Aufruf zu einem landesweiten Streik am Donnerstag, dem 5. November 2026, gegen den von der Regierung geplanten Haushalt 2027. Ihre Forderungen betreffen Löhne, Renten, den Besoldungsindex im öffentlichen Dienst, die Finanzierung öffentlicher Dienstleistungen, Beschäftigung und Industrie.
Beim Zugverkehr drohen echte Beeinträchtigungen. Die vier wichtigsten SNCF-Eisenbahngewerkschaften unterstützen die Aktion, sodass Hochgeschwindigkeitszüge TGV, Regionalzüge TER, Fernzüge Intercités und die Vorortzüge Transilien im Raum Paris betroffen sein könnten. Bis zum 14. Oktober waren keine offiziellen Zahlen zu Zugausfällen oder Verkehrsprognosen veröffentlicht worden. Nach französischem Recht müssen Beschäftigte ihre Streikabsicht 48 Stunden vorher individuell melden, sodass die Betreiber am 4. November detaillierte Streckenprognosen veröffentlichen dürften.
Reisenden wird empfohlen, bestehende Buchungen vorerst zu behalten, wenn möglich flexible oder umbuchbare Tarife zu wählen und am Abend des 4. November SNCF Connect, RATP und Île-de-France Mobilités zu prüfen, bevor sie entscheiden, ob sie jeden Reiseabschnitt behalten, verschieben oder umleiten. Auch der Pariser Stadtverkehr könnte betroffen sein, allerdings war bis zum 14. Oktober keine spezifische RATP-Mitteilung für den 5. November veröffentlicht worden.
Der Streik folgt auf einen turbulenten Herbst, zu dem der Streik im öffentlichen Dienst am 29. September und die Proteste gegen die Lebenshaltungskosten am 17. Oktober zählten. Letztere führten laut Pariser Polizei zu einem Rekord von 855 Festnahmen in der Pariser Region und laut AFP zu rund 1.800 Festnahmen landesweit.
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