Zehlendorfer Schule will Autos verbannen: Kinder tanzen gegen Elterntaxis
An einer Grundschule in Steglitz-Zehlendorf haben Kinder auf der Straße getanzt, um gegen „Elterntaxis" zu protestieren und eine autofreie Schulzone mit Pollern oder Schranken zu fordern.
Schülerinnen, Schüler und Eltern der Athene-Grundschule in Berlin-Steglitz-Zehlendorf haben am 14. und 15. Oktober 2026 mit einem Tanzprotest dafür demonstriert, dass Autos auf dem Straßenabschnitt vor der Schule verboten werden.
„Warum nicht versenkbare Poller oder eine Schranke?", fragten Eltern, die sich seit Langem über den gefährlichen Elterntaxi-Verkehr beschweren – Eltern, die ihre Kinder mit SUVs direkt vor dem Schultor absetzen.
Die Schule fordert eine „Schulstraße" – eine autofreie Zone, die durch bauliche Maßnahmen und nicht nur durch Schilder gesichert wird –, nachdem es mehrfach knapp zu Unfällen mit jungen Schülerinnen und Schülern gekommen war.
Tanzende Kinder waren Teil einer kreativen Aktion, mit der Druck auf das Bezirksamt ausgeübt werden sollte.
Der Bezirk prüft die Pläne, hat aber noch keinen Zeitplan zugesagt.
Der Protest fügt sich in Berlins breitere Initiative für Schulstraßen ein, deren Umsetzung nach Ansicht von Aktivistinnen und Aktivisten zu langsam voranschreitet.
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