Staatsanwaltschaft fordert 13 Jahre Haft für Serienvergewaltiger, der 14 Frauen betäubt haben soll
Die Berliner Staatsanwaltschaft hat vor Gericht 13 Jahre Haft sowie Sicherungsverwahrung für Frank S. gefordert, dem vorgeworfen wird, mindestens 14 Frauen betäubt und vergewaltigt zu haben.
In einem viel beachteten Berliner Prozess hat die Staatsanwaltschaft am 14./15. Oktober 2026 eine 13-jährige Haftstrafe sowie anschließende Sicherungsverwahrung für den Angeklagten Frank S. gefordert, dem vorgeworfen wird, mindestens 14 Frauen betäubt und vergewaltigt zu haben. Laut Anklage lernte er die Opfer über Dating-Plattformen oder in Bars kennen und bot ihnen präparierte Getränke an, bevor er sie in seiner Wohnung oder an anderen Orten in der Stadt überfiel – die Taten filmte er dabei häufig mit seinem Handy. Die Videos dienten später als zentrales Beweismittel. Die Staatsanwältin beschrieb ihn als hochgefährlichen Wiederholungstäter, der eine dauerhafte Bedrohung für Frauen darstelle. Die Verteidigung hat auf ein milderes Urteil plädiert. Das Urteil wird in den kommenden Wochen vor dem Landgericht Berlin erwartet.
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