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Berlin · 19. Oktober 2026 · berliner-zeitung.de

Berlin Dungeon und Bud-Spencer-Museum kündigen in derselben Woche ihre endgültige Schließung an

Innerhalb einer einzigen Woche Mitte Oktober 2026 kündigten sowohl das Berlin Dungeon – das nach 13 Jahren am 7. November schließt – als auch das Bud-Spencer-Museum Unter den Linden ihre endgültige Schließung an, was eine Debatte über die touristische Lage Berlins auslöste.

Wie die Berliner Zeitung am 15. Oktober 2026 berichtete, kündigten zwei Berliner Touristenattraktionen innerhalb kurzer Zeit ihre endgültige Schließung an. Das von der Merlin Group betriebene Berlin Dungeon teilte am 15. Oktober mit, dass es am 7. November 2026 schließen werde – nach mehr als 13 Jahren Gruselunterhaltung in der Stadt.

Nur wenige Tage zuvor hatte bereits das Bud-Spencer-Museum Unter den Linden, das dem in Deutschland und Italien beliebten italienischen Schauspieler und Wrestler gewidmet ist, angekündigt, bis Ende 2026 zu schließen. Die rasch aufeinanderfolgenden Ankündigungen veranlassten die Berliner Zeitung zu der Frage, ob Berlin ein grundsätzliches Tourismusproblem habe – als mögliche Gründe wurden steigende Gewerbemieten, die Besuchermüdigkeit nach der Pandemie und veränderte Freizeitvorlieben genannt.

Die internationalen Schwesterstandorte des Berlin Dungeon in Hamburg, London, Amsterdam und Edinburgh sollen demnach nicht schließen. Berlins Tourismusbehörde erklärte, einzelne Schließungen seien kein Hinweis auf einen strukturellen Trend, und verwies auf die Stärke der gesamten Berliner Kultur- und Freizeitlandschaft.

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