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Politik · 1. Oktober 2026 · mfa.gr

Griechenland übernimmt UN-Sicherheitsratspräsidentschaft inmitten der Krisen um Ukraine, Gaza und Iran

Griechenland hat die einmonatige rotierende Präsidentschaft des UN-Sicherheitsrats angetreten – auf der Agenda stehen der Krieg in der Ukraine, der fragile Gaza-Waffenstillstand und die Krise um Iran und die Straße von Hormus.

Griechenland hat am 1. Oktober 2026 die rotierende Präsidentschaft des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen übernommen und löst damit Frankreich ab – bereits zum zweiten Mal während seiner laufenden Amtszeit als gewähltes Mitglied 2025/2026. Geleitet wird die Präsidentschaft von der griechischen UN-Botschafterin Aglaia Balta, die die Sitzungen leitet, das Arbeitsprogramm des Gremiums festlegt und den Rat nach außen vertritt.

Athen übernimmt eine außergewöhnlich dicht gefüllte Agenda. Zu den vorrangigen Themen zählen der Krieg in der Ukraine, bei dem Diplomaten nach neuen Ansätzen für Gespräche suchen, der seit Oktober 2025 geltende, fragile Waffenstillstand im Gazastreifen, den die UN nur als brüchig stabil bezeichnet, sowie die Krise um Iran und die Straße von Hormus nach monatelanger militärischer Eskalation.

Im Oktober wird Griechenland zudem die entscheidende Anfangsphase des Auswahlverfahrens für den nächsten UN-Generalsekretär beaufsichtigen und dabei versuchen, unter den fünfzehn Mitgliedern des Sicherheitsrats einen Konsens herzustellen.

Das griechische Außenministerium erklärte, Athen werde seine Präsidentschaft nutzen, um das Völkerrecht, die maritime Sicherheit und den Schutz der Zivilbevölkerung in Konfliktgebieten zu fördern. Die Vereinigten Staaten und andere westliche Hauptstädte gratulierten Griechenland umgehend zur Übernahme des Vorsitzes.

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