Persook
Berlin · 1. Oktober 2026 · tagesspiegel.de

Berlin zählt zu Deutschlands jüngsten Bundesländern, Durchschnittsalter 42,8 Jahre

Neue Bevölkerungsdaten zeigen, dass Berlin weiterhin zu den jüngsten Bundesländern Deutschlands zählt, mit einem Durchschnittsalter von 42,8 Jahren – bei deutlichen Unterschieden zwischen den Bezirken.

Neue Statistiken, die am 1. Oktober 2026 veröffentlicht und von der dpa über den Tagesspiegel verbreitet wurden, bestätigen, dass Berlin eines der jüngsten Bundesländer Deutschlands bleibt. Das Durchschnittsalter der Berlinerinnen und Berliner liegt bei 42,8 Jahren – deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und vergleichbar mit Hamburg. Nur wenige Bundesländer haben eine jüngere Bevölkerung.

Die Daten zeigen zudem deutliche Unterschiede zwischen den Bezirken: In innerstädtischen Gebieten wie Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln ist die Bevölkerung am jüngsten, begünstigt durch Studierende, junge Familien und Zuwanderung. Dagegen sind die Außenbezirke wie Treptow-Köpenick und Reinickendorf spürbar älter.

Expertinnen und Experten führen Berlins jugendliches Profil auf den anhaltenden Zuzug junger Erwachsener aus anderen Bundesländern und dem Ausland, hohe Geburtenraten in einigen innerstädtischen Gebieten sowie den Wegzug älterer Bewohnerinnen und Bewohner ins brandenburgische Umland zurück.

Die Zahlen fließen in die laufenden Debatten über Schulen, Kitaplätze und Infrastruktur in der wachsenden Hauptstadt ein.

Ganze Meldung lesen Original lesen

Mehr aus dieser Ausgabe