Tag des Einbruchschutzes: Berliner Polizei zeigt Live-Einbruchstest in der Zentrale
Am bundesweiten Tag des Einbruchschutzes öffnete die Berliner Polizei ihre Zentrale für kostenlose Beratungen und zeigte in einer Live-Vorführung, wie ein gesichertes Fenster einem echten Einbruchsversuch widersteht.
Der 25. Oktober ist der bundesweite Tag des Einbruchschutzes, und die Berliner Polizei beging ihn zusammen mit der Tischler-Innung Berlin mit einem Tag der offenen Tür im Polizeipräsidium am Platz der Luftbrücke 6, das von 12 bis 16 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich war.
Höhepunkt war eine Live-Vorführung um 13 Uhr, bei der ein speziell präpariertes Sicherheitsfenster mit Verbundglas vor Publikum mit echtem Einbruchswerkzeug attackiert wurde – ein anschaulicher Beweis dafür, wie wirksam mechanische Sicherungen sind. Sicherheitsexperten mehrerer Unternehmen standen vor Ort für Beratungen zu Alarmanlagen, einbruchshemmenden Fenstern und Türen sowie weiterer Schutztechnik zur Verfügung. Auch die Polizeihistorische Sammlung im Gebäude war während der Veranstaltung geöffnet.
Hintergrund der Aktion ist eine alarmierende Statistik: 2025 registrierte Berlin mehr als 10.600 Wohnungseinbrüche – rund 2.100 mehr als im Vorjahr. Der durchschnittliche Schaden pro Einbruch stieg auf 8.832 Euro, während die Aufklärungsquote der Stadt auf 7,9 Prozent sank – das heißt, die überwiegende Mehrheit der Täter bleibt unentdeckt. Behörden weisen bundesweit darauf hin, dass in den Herbst- und Wintermonaten, wenn es früh dunkel wird, die Zahl der Einbrüche deutlich ansteigt: Bundesweit ereignet sich etwa alle sechs Minuten ein Einbruch.
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