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Berlin · 25. Oktober 2026 · tagesspiegel.de

Museumssonntag: Vier Berliner Museen laden kostenlos ein

Am Sonntag boten das Brücke-Museum, das Georg Kolbe Museum, das Haus am Waldsee und das Kunsthaus Dahlem freien Eintritt an und erinnerten damit an die eingestellten monatlichen Museumssonntage der Stadt.

Am Sonntag öffneten das Brücke-Museum, das Georg Kolbe Museum, das Haus am Waldsee und das Kunsthaus Dahlem ihre Türen für alle Besucherinnen und Besucher kostenlos – eine gemeinsame Aktion, die bewusst an Berlins früheren „Museumssonntag“ anknüpft, bei dem einst einmal im Monat freier Eintritt galt. Ermöglicht wurde die Aktion durch eine großzügige Spende, wie die Museen mitteilten.

Der Zeitpunkt war bewusst gewählt: Derzeit laufen die Koalitionsverhandlungen zur Bildung eines neuen Berliner Senats, bei denen auch Entscheidungen über den städtischen Haushalt und kulturelle Prioritäten anstehen. Die Wiedereinführung kostenloser Museumssonntage war parteiübergreifend in mehreren Wahlprogrammen enthalten.

Jedes Haus verband den freien Eintritt mit einem eigenen Programm: Das Georg Kolbe Museum öffnete seine neue Ausstellung „everybody“ kostenfrei; im Kunsthaus Dahlem las die Autorin Anna Shapiro aus ihrem Buch, begleitet von einem Workshop zum Porträtzeichnen; das Haus am Waldsee bot eine Führung durch seine Ausstellung sowie einen offenen Workshop zum Thema „Ein Haus – viele Bilder“ an; und das Brücke-Museum lud zu einem Rundgang ein, der der Rolle der Landschaft im Werk der Brücke-Künstler nachging und sich über die Ausstellungen „Draußen … im Museum“ und „Draußen unter Kiefern“ erstreckte.

Die vier Institutionen erklärten, die Aktion solle ein Zeichen für einen offenen, niedrigschwelligen Zugang zu Kunst und Kultur setzen.

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