Berliner Konzertwochenende: Tokio-Hotel-Albumshow, Behemoth und ein Jazz-Abschied
Der Konzertguide des Tagesspiegel für das Berliner Wochenende vom 23. bis 27. Oktober hob Behemoth und Dimmu Borgir in der Columbiahalle (23. Oktober), die Album-Release-Show von Tokio Hotel im UFO Velodrom (25. Oktober), Turbostaat im Admiralspalast sowie die letzte Jazzexzess-Session im House of Music (24. Oktober) hervor.
Der Kulturredakteur des Tagesspiegel, Jörg Wunder, veröffentlichte am 22. Oktober Konzertempfehlungen für das Berliner Wochenende vom 23. bis 27. Oktober 2026. Der Guide begann mit dem Black-Metal-Doppelpack Behemoth und Dimmu Borgir am Freitag, 23. Oktober, in der Columbiahalle (Columbiadamm 13–21, Tempelhof, 77 Euro), beschrieben als „Schredderlärm mit genretypischem Growling“. Am Samstag, 24. Oktober, findet die letzte Ausgabe der Jazzexzess-Reihe in ihrer Heimspielstätte House of Music statt, mit Luise Volkmanns Punkjazz-Projekt, das selbstgebaute Instrumente einsetzt, sowie dem Trio Vehicle/Passenger, das Jazz, Spoken Word und Live-Elektronik mischt. Am ausführlichsten behandelt wurde die Album-Release-Show von Tokio Hotel am Samstag, 25. Oktober, im UFO Velodrom (65 Euro inklusive CD); der Artikel zeichnet den Aufstieg der Zwillingsbrüder nach, die mit sechzehn Jahren durch ihr Debütalbum 2005 berühmt wurden, und weist darauf hin, dass am 7. November ein vollwertiges Konzert in der Uber Arena folgt. Ebenfalls empfohlen: Turbostaat im Admiralspalast am 25. Oktober („räudige Pogohymnen“ aus Husum, ab 42 Euro). Die separate Konzertkolumne der taz vom 23. Oktober von Thomas Mauch brachte eine andere Note ein und empfahl ein Konzert des Mongolischen Nationaltheaters mit Pferdekopfgeige und Kehlkopfgesang (mit dem Hinweis, dass Bundespräsident Steinmeier kürzlich eine Session im Deutschen Theater besucht hatte), neben dem Berliner Jazzfest, das vom 29. Oktober bis 1. November läuft.
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