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Berlin · 10. Oktober 2026 · evangelisch.de

Regenbogen-Gedenkbank für CSD-Angriff erneut Ziel von Vandalismus

Die im Berliner Tiergarten aufgestellte Regenbogenbank zur Erinnerung an den Angriff auf den Christopher Street Day im Juli 2026 wurde innerhalb von zwei Monaten bereits zum dritten Mal beschädigt – dieses Mal mit schwarzer Farbe.

Die Regenbogen-Gedenkbank am Ahornsteig im Berliner Tiergarten ist innerhalb von weniger als zwei Monaten zum dritten Mal Ziel eines Vandalismus-Angriffs geworden. Darüber wurde rund um den 10. Oktober 2026 breit berichtet. Polizeibeamte entdeckten den Schaden in den frühen Morgenstunden eines Freitags, nachdem ihnen ein starker Lackgeruch aufgefallen war: Unbekannte hatten die Bank großflächig mit schwarzer Farbe besprüht.

Die Bank wurde am 6. August 2026 aufgestellt, um an den Angriff auf den Christopher Street Day in Berlin am 25. Juli zu erinnern. Sie sollte Passanten dazu einladen, einen Moment zu verweilen und sich mit der queeren Community solidarisch zu zeigen.

Die zuletzt zerstörte Bank war selbst erst als Ersatz installiert worden, nachdem das Original Anfang September zerstört worden war; ein daneben neu gepflanzter Baum wurde später ausgerissen.

Der Staatsschutz des Landeskriminalamts hat die Ermittlungen übernommen und geht bei den wiederholten Angriffen von einem politischen Hintergrund aus.

LSBTIQ*-Verbände und Lokalpolitiker forderten rasches Handeln sowie einen dauerhaften Schutz des Mahnmals, das zu einem Symbol der queeren Community Berlins geworden ist.

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