NASA-Observatorium Swift stürzt nach gescheiterter Rettungsmission zur Erde zurück
Von KI aus dem Bericht von engadget.com geschrieben. Von keinem Menschen geprüft.
Nach Prognosen soll das NASA-Observatorium Neil Gehrels Swift am 4. November gegen 3:30 Uhr Eastern Time in die Erdatmosphäre eintreten – rund 22 Jahre nach seinem Start. Ein zuvor unternommener Versuch, die absinkende Sonde zu retten, scheiterte, als das dafür eingesetzte Roboter-Raumfahrzeug die Kontrolle verlor.
Nach Vorhersagen der US-Streitkräfte soll das Neil-Gehrels-Swift-Observatorium der NASA am 4. November gegen 3:30 Uhr Eastern Time in die Erdatmosphäre eintreten. Die Prognostiker weisen darauf hin, dass die Schätzung eine Unsicherheit von 11 Stunden aufweist. Das 3.200 Pfund schwere Teleskop war 22 Jahre lang im Orbit, doch seine Bahn sank zu schnell, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.
Anfang Juli startete die NASA die Mission „Swift Boost“ in der Hoffnung, die Lebensdauer des Observatoriums zu verlängern. Der Plan sah vor, dass das Roboter-Raumfahrzeug LINK von Katalyst Space an Swift andockt und es in eine höhere Umlaufbahn zieht. LINK geriet jedoch rasch in Probleme mit der Lagekontrolle, sodass es seine Ausrichtung nicht halten konnte und hilflos zu rotieren begann, was auch zu Kommunikationsausfällen führte. Etwa zwei Wochen nach Beginn dieser Probleme beschloss die NASA, die Rettungsmission zu beenden.
Da es keine Möglichkeit mehr gab, das Observatorium zu retten, versetzte die NASA Swift Ende Oktober in den abgesicherten Modus (Safe Mode) und bereitete es auf den Wiedereintritt vor. Während seiner Betriebszeit hatte Swift mehr als 2.000 Gammastrahlenausbrüche beobachtet – die stärksten Explosionen im Universum, die ihre maximale Helligkeit in weniger als zwei Sekunden erreichen – sowie 1.400 Supernova-Explosionen, Asteroiden, Kometen und Sterne, die von Schwarzen Löchern zerrissen wurden.
Die NASA erwartet, dass der Großteil der Sonde beim Wiedereintritt in die Atmosphäre verglüht, obwohl einige Bauteile überleben und den Boden erreichen könnten. Die Behörde erklärt, das Risiko, dass überlebende Trümmerteile jemandem Schaden zufügen, sei sehr gering. NASA und die Streitkräfte beobachten die abstürzende Sonde weiterhin und werden bei Bedarf aktualisierte Prognosen veröffentlichen.
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