Geldautomat an Berliner U-Bahnhof Gneisenaustraße gesprengt – Station fast drei Stunden gesperrt
Zwei Tatverdächtige besprühten in der Nacht zu Montag die Überwachungskameras am U-Bahnhof Gneisenaustraße in Kreuzberg mit Farbe und leiteten Gas in einen freistehenden Geldautomaten auf dem Bahnsteig, der daraufhin explodierte. Die Station war knapp drei Stunden gesperrt, Züge fuhren ohne Halt durch; ob Bargeld erbeutet wurde, ist weiterhin unklar.
In den frühen Morgenstunden des Montags betraten zwei bislang unbekannte Männer den U-Bahnhof Gneisenaustraße im Berliner Bezirk Kreuzberg. Nach Angaben der Polizei besprühten sie zunächst die Überwachungskameras der Station mit Farbe und leiteten anschließend Gas in einen freistehenden Geldautomaten auf dem Bahnsteig, den sie zur Explosion brachten. Der Automat wurde dabei schwer beschädigt.
Die Polizei nahm die Ermittlungen um 4:20 Uhr auf, die Station war währenddessen für Fahrgäste gesperrt. Laut BVG fuhren die Züge bis 7:00 Uhr ohne Halt durch Gneisenaustraße – die Sperrung dauerte insgesamt knapp drei Stunden.
Zur Höhe des Sachschadens konnte die Polizei keine Angaben machen. Auch ob es den beiden Tatverdächtigen gelang, Bargeld aus dem Automaten zu erbeuten, blieb zunächst unklar.
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