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Berlin · 23. Oktober 2026 · taz.de

taz-Konzertkolumne: Mongolische Pferdekopfgeigen prägen Berlins Herbstsound

Die Berlin-Konzertkolumne der taz vom 23. Oktober hob einen Auftritt des Mongolischen Nationaltheaters hervor, bei dem Bundespräsident Steinmeier anwesend war, kündigte das kommende Konzert der Kehlkopfgesang-Gruppe Huun-Huur-Tu an und verwies auf die Eröffnung des Berliner Jazzfests am 29. Oktober – die Pferdekopfgeige wird dabei als der aktuelle Klang der Stadt beschrieben.

In seiner wöchentlichen Kolumne mit Berliner Konzertempfehlungen, die am 23. Oktober 2026 erschien, eröffnete taz-Kulturautor Thomas Mauch mit einer markanten Beobachtung: „Die Pferdekopfgeige prägt derzeit den Klang der Stadt.“ Er beschrieb ein kürzliches Konzert des Mongolischen Nationaltheaters im Deutschen Theater, bei dem traditionelle mongolische Instrumente im Mittelpunkt standen – insbesondere die Morin Khuur (Pferdekopfgeige) neben Kehlkopfgesang – und bei dem Bundespräsident Steinmeier im Publikum saß.

Mauch verwies zudem auf einen bevorstehenden Auftritt des tuwinischen Ensembles Huun-Huur-Tu am 31. Oktober in der Urania und beschrieb dessen Musik als Fortsetzung derselben uralten zentralasiatischen Gesangs- und Instrumentaltradition.

Daneben empfahl die Kolumne das Deutsche Symphonie-Orchester mit Videospielmusik im Haus des Rundfunks, die Band Fluten (von der Hamburger Schule beeinflusste Breaker-Gitarren und Spoken-Word-Gesang) im Schokoladen sowie ein kostenloses Set von G.Rag am 27. Oktober in der Lombardo Bar.

Das vom 29. Oktober bis 1. November laufende Berliner Jazzfest wurde als Höhepunkt des herbstlichen Kalenders genannt. Das verbindende Thema der Kolumne war Berlins Fähigkeit, internationale musikalische Traditionen aufzunehmen und zur Geltung zu bringen.

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