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Berlin · 26. Oktober 2026 · tagesspiegel.de

Füchse-Berlin-Kapitän Max Darj: Er wollte nach der Abschieds-Entscheidung des Vereins bleiben

Füchse Berlin verzichten darauf, die Verlängerungsklausel im Vertrag von Kapitän Max Darj zu ziehen – der 35 Jahre alte Schwede verlässt den Verein daher nach Vertragsende im Sommer 2027. Darj sagte, er sei zunächst „enttäuscht und traurig“ gewesen, respektiere aber die Entscheidung.

Füchse Berlin gaben nur wenige Stunden vor dem Handball-Bundesliga-Heimspiel gegen die HSG Wetzlar bekannt, dass sie die Verlängerungsklausel im Vertrag von Kapitän Max Darj, der bis Sommer 2027 läuft, nicht ziehen werden. Der 35 Jahre alte Schwede wird den Verein daher am Ende dieser Saison verlassen. Darj sagte, er habe es bereits seit mehreren Wochen gewusst, sodass die öffentliche Bekanntgabe seine Leistung an diesem Abend nicht beeinträchtigt habe – die Füchse gewannen 36:30.

Nach dem Sieg sprach Darj offen über seine erste Reaktion auf die Nachricht. „Enttäuscht und traurig“, sagte er und beschrieb den Moment, in dem ihm der Verein die Entscheidung mitteilte. „Ich wollte weitermachen, keine Frage. Das war mein Wunsch.“ Dennoch akzeptierte er die Entscheidung: „Das ist unser Geschäft. Das habe ich in diesem Business gelernt.“

Geschäftsführer Bob Hanning bezeichnete den Schritt als „eine Entscheidung für die Zukunft“ und sagte, der Verein brauche Veränderungen, um seine Ziele in den kommenden Jahren zu erreichen. Auf die Frage, wer Darjs Rolle übernehmen könnte, deutete Hanning eine mögliche interne Lösung an und betonte, dass die Nachwuchsförderung für ihn „nicht verhandelbar“ sei. „Es könnte eine Situation geben – eine Entscheidung für die DNA des Vereins“, sagte er und fügte hinzu, dass die Pläne des Vereins bald öffentlich würden.

Darj selbst hat nicht ausgeschlossen, weiterzuspielen. Ob das einen Verbleib in der Bundesliga, einen Wechsel ins Ausland oder eine Rückkehr nach Schweden bedeutet, bleibt offen. „Das werden wir im kleinen Kreis klären – mit meiner Frau und mir“, sagte er.

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