Neuseelands Riesen-Wētāpunga erholt sich nach 15-jährigem Zuchtprogramm
Ein 15 Jahre laufendes Naturschutzprogramm hat 11.000 in Gefangenschaft gezüchtete Wētāpunga ausgesetzt und damit die schwerste Insektenart der Welt vom gefährdeten Status auf „landesweit zunehmend“ gehoben.
Eine im „New Zealand Journal of Zoology“ veröffentlichte Studie, die am 10. Oktober 2026 international Aufmerksamkeit erhielt, beschreibt eines der ambitioniertesten Insekten-Naturschutzprojekte, die je unternommen wurden. Über 15 Jahre hinweg züchteten Butterfly Creek und der Auckland Zoo Zehntausende Wētāpunga – ein grillenartiges Insekt, das ausschließlich in Neuseeland vorkommt und so viel wiegen kann wie ein Spatz – und setzten rund 11.000 von ihnen in 45 Umsiedlungsaktionen an zehn neuen Wildstandorten aus, vor allem auf raubtierfreien vorgelagerten Inseln.
Butterfly Creek entwickelte die ersten Haltungstechniken; der Auckland Zoo skalierte sie, indem er die Riesen-Insekten in gemeinschaftlichen „Kinderstuben“ aufzog, die die natürliche Enge ihres Lebensraums nachbildeten.
Der offizielle Schutzstatus der Art hat sich von „Bedroht – landesweit gefährdet“ im Jahr 2004, als das Programm begann, zu „Bedroht – landesweit zunehmend“ im Jahr 2022 verbessert.
Die Erkenntnisse aus dem Programm werden nun genutzt, um eine weitere gefährdete Art zu retten, die Māhoenui-Riesenwētā.
Die Geschichte, die von der neuseeländischen Naturschutzbehörde Department of Conservation bekannt gemacht und von BBC-ähnlichen Wildtier-Portalen, von Earth.com sowie von TVNZs Nachrichtensendung 1News aufgegriffen wurde, zählte zu den meistgelesenen Naturschutz-Erfolgsmeldungen des Tages.
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