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Deutsche Bahn braucht drei Wochen, um Fahrgast nichts zu sagen
Eine Kolumnistin der Berliner Zeitung schildert, wie die Deutsche Bahn drei Wochen brauchte, um auf eine Beschwerde zu antworten – und am Ende inhaltlich nichts sagte. Das befeuert den Frust über den Staatskonzern.
Die Berliner Zeitung veröffentlichte am 10. Oktober 2026 einen vielbeachteten Meinungs- und Reportagebeitrag mit dem Titel „Die Deutsche Bahn braucht drei Wochen für eine Antwort – und sagt am Ende nichts“. Die Autorin schilderte den Fall eines Berliner Fahrgasts, der nach einer massiv verspäteten Zugfahrt Beschwerde einlegte und mehr als 20 Tage später eine Standardantwort erhielt, die weder auf das konkrete Problem einging noch eine nennenswerte Entschädigung bot.
Der Artikel traf einen Nerv und bündelte den weitverbreiteten Unmut über den bundeseigenen Bahnbetreiber, der sich seit Jahren in einem umfassenden Umbau befindet und Pendler in der Hauptstadt wiederholt mit Zugausfällen und Baustellenumleitungen auf wichtigen Strecken wie den ICE-Verbindungen ab dem Hauptbahnhof enttäuscht hat.
Im Text kamen Fahrgastverbände und Verbraucherschützer zu Wort, die verbindliche Antwortfristen und automatische Entschädigungszahlungen forderten. Die Deutsche Bahn erklärte, sie sei sich des Rückstaus bei der Bearbeitung von Kundenbeschwerden bewusst, und versprach Verbesserungen durch zusätzliches Personal.
Der Beitrag zählte an jenem Wochenende zu den meistgelesenen Service- und Meinungstexten auf der Startseite der Zeitung.
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