CDU wirbt bei Grünen und SPD für Wiederbelebung der „Kenia“-Koalition
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Berlins CDU-Landeschef Stefan Evers hat am Dienstag Grüne und SPD zu einem Gespräch eingeladen, um zu testen, ob ein alternatives Bündnis aus CDU, Grünen und SPD („Kenia-Koalition“) noch möglich ist – obwohl die anderen drei Parteien bereits formelle, von der Linken geführte Verhandlungen aufgenommen hatten.
Während Linke, Grüne und SPD am Montag ihre erste formelle Koalitionsrunde vorantrieben, hielt CDU-Landeschef Stefan Evers am Dienstag ein separates Spitzentreffen mit Grünen und SPD ab, um die Möglichkeit einer sogenannten „Kenia“-Koalition auszuloten – benannt nach der schwarz-grün-roten Flagge Kenias, die für CDU, Grüne und SPD steht.
Der Tagesspiegel formulierte die Frage pointiert: Hat die CDU ihre Chancen verspielt, oder gibt es noch einen realistischen Weg? Die Rot-Grün-Rot-Parteien unterbrachen ihre eigenen Gespräche, um an dem Treffen der CDU teilzunehmen, das Evers als Einladung zu Sondierungsgesprächen verstand.
Das Treffen hat erhebliches Gewicht, da die drei anderen Parteien bereits in formelle Koalitionsverhandlungen eingetreten sind – was die Frage aufwirft, ob eine von der CDU angeführte Alternative zu diesem späten Zeitpunkt überhaupt noch realistisch ist.
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