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Berlin · 3. November 2026 · berliner-zeitung.de

Molotowcocktails im Märkischen Viertel, Schutzverkleidungen auf dem Ku'damm: Berlins Demo-Wochenende im Rückblick

Von KI aus dem Bericht von berliner-zeitung.de geschrieben. Von keinem Menschen geprüft.

Bis zu 120 Menschen, überwiegend Jugendliche, sorgten am späten Sonntagnachmittag für stundenlange Unruhen im Märkischen Viertel und warfen Molotowcocktails auf Polizisten, während Luxusgeschäfte am Ku'damm, die vorsorglich ihre Schaufenster verbarrikadiert hatten, nach einem schadensfreien Wochenende die Platten wieder entfernten.

Berlins Demo-Wochenende hinterließ der Stadt zwei gegensätzliche Geschichten. Im Norden lieferten sich bis zu 120 Menschen – überwiegend Jugendliche – am späten Sonntagnachmittag mehr als zwei Stunden lang Auseinandersetzungen mit rund 80 Polizeibeamten auf dem Wilhelmsruher Damm im Märkischen Viertel. Zwei Molotowcocktails wurden auf Beamte geworfen, die dabei keine schweren Verletzungen erlitten. Mindestens vier Personen wurden festgenommen, darunter ein 14-Jähriger wegen des Verdachts auf Landfriedensbruch. Während der Unruhen wurden brennende Mülltonnen auf die Straße geschoben und Pyrotechnik gezündet.

Stephan Weh, Landesvorsitzender der Polizeigewerkschaft GdP, verurteilte die Molotow-Angriffe als versuchte Tötungsdelikte und argumentierte, die Gewalt habe nichts mit legitimem Jugendprotest zu tun, sondern stehe für ein Muster zunehmend routinemäßiger Kriminalität, vor dem die Gewerkschaft seit Jahren warne. Anwohner im Märkischen Viertel reagierten mit einer Mischung aus Resignation und Gewohnheit, manche bezeichneten die wiederkehrenden Störungen in der Gegend als jährliches Ereignis.

Unterdessen hatten in Charlottenburg Luxushändler wie Rolex, Gucci, Chanel, Louis Vuitton und Tiffany & Co. ihre Schaufenster vor dem Wochenende verbarrikadiert und sich dabei auf Warnungen vor möglichen Schäden nach französischem Vorbild berufen. Bis Montagmorgen waren alle Platten wieder entfernt, nachdem die Gegend um den Ku'damm die Demonstrationen ohne gemeldete Schäden überstanden hatte.

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