Polarluft könnte Deutschland um den 10. November einen frühen Wintereinbruch bringen
Von KI aus dem Bericht von berliner-zeitung.de geschrieben. Von keinem Menschen geprüft.
Europas führendes Wettermodell deutet um den 10. November auf einen Polarluft-Vorstoß hin, der die Nachttemperaturen in Ostdeutschland und den Mittelgebirgen auf −5 bis −10 °C drücken könnte – und das kurz vor Sankt Martin am 11. November.
Das europäische Wettermodell ECMWF signalisiert für Deutschland um den 10. bis 11. November einen frühen Wintereinbruch. Im jüngsten Modelllauf baut sich am 11. November ein kräftiges Hoch über der Nordsee auf, während über der Ostsee ein Tief liegt – zusammen lenken sie eisig kalte Kontinentalluft aus Nordosten direkt nach Deutschland. Meteorologe Dominik Jung von wetter.net bezeichnet das Szenario als „echten Wintereinbruch“, der sogar noch vor Sankt Martin am 11. November eintreffe.
In rund 1.500 Metern Höhe prognostiziert das Modell Temperaturen von −6 bis −10 °C – etwa zehn Grad unter dem jahreszeitlichen Mittel von rund null Grad. Der wolkenlose Himmel unter dem Hoch lässt die Nachttemperaturen vor allem in Ostdeutschland und den Mittelgebirgen auf −5 bis −10 °C abstürzen, auf den Gipfeln bleibt es demnach auch tagsüber frostig.
Die Aussichten auf Schnee sind gering. Hochdrucklagen bringen in der Regel trockene, klare Luft statt kräftiger Schneefälle; vereinzelte Schauer sind am ehesten an der Ostseeküste zu erwarten sowie in Regionen, in denen kleine Störungen am Rand des Hochs entlangziehen. Ob der Deutsche Wetterdienst (DWD) offizielle Frostwarnungen ausgibt, wird erst in den Tagen davor entschieden.
Jung mahnt zur Vorsicht: Ein einzelner Modelllauf sei noch kein bestätigtes Wettermuster. Allerdings tauche das Kältesignal seit mehreren Tagen immer wieder auf und konzentriere sich konstant auf die Zeit um den 10. November – das verdiene durchaus Beachtung. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist ein möglicher Major Warming (ein starker Erwärmungsschub) des Polarwirbels über der Arktis Anfang November. Sollte sich diese Störung in der Stratosphäre bis zum Boden durchsetzen – was der Deutsche Wetterdienst ausdrücklich nicht als sicher bezeichnet –, könnte dies 10 bis 15 Tage dauern und möglicherweise eine noch schärfere Kältewelle einleiten.
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