Läden am Ku'damm verbarrikadieren Schaufenster vor Gen-Z-Protest in Berlin
Von KI aus dem Bericht von tagesspiegel.de geschrieben. Von keinem Menschen geprüft.
Geschäfte entlang des Berliner Kurfürstendamms, darunter Prada und Tiffany & Co., haben am Freitag begonnen, ihre Schaufenster mit Holzrahmen und Sperrholzplatten zu vernageln – aus Sorge vor Schäden beim Protest der Generation Z am Samstag, auch wenn Branchenvertreter und Polizei zur Besonnenheit aufrufen.
Am Freitagvormittag wurden Arbeiter beobachtet, wie sie Holzrahmen und gepresste Sperrholzplatten an Schaufenstern entlang des Berliner Kurfürstendamms anbrachten, während sich Luxushändler auf den Protest „Gen Z regelt“ am Samstag vorbereiteten. Tiffany & Co. gehörte zu den ersten, die mit den Arbeiten begannen; am frühen Nachmittag war das Schmuckgeschäft von der Straße aus kaum noch zu erkennen, nur Tür und Logo waren hinter den verdunkelten Platten noch sichtbar. Eine Mitarbeiterin sagte, man fürchte eine Wiederholung der Unruhen wie in Frankreich: „Wir fürchten, dass es wie in anderen Ländern, etwa in Frankreich, wird.“ Ein Mitarbeiter von Prada äußerte ähnliche Bedenken und sagte, das Personal rechne „mit dem Schlimmsten und bereite sich entsprechend vor“. Huawei kündigte per Aushang an, dass die Filiale am Ku'damm am Samstag bereits um 13 Uhr schließen werde.
Nils Busch-Petersen, Vorsitzender des Handelsverbands Berlin-Brandenburg, riet seinen Mitgliedern dennoch davon ab, ihre Geschäfte zu verbarrikadieren. Die Sicherheitsbehörden beider Bundesländer hätten glaubwürdig versichert, dass es keine Hinweise auf organisierte Plünderungen gebe.
Die Bewegung „Gen Z regelt“ hat für Samstag zu Protesten in rund 30 deutschen Städten aufgerufen. Die Berliner Ortsgruppe besteht aus etwa 30 Personen, darunter Auszubildende, Schüler und Studierende, und lehnt Gewalt ausdrücklich ab. Sprecherin Veronika Dinter nannte Kürzungen im Bildungsbereich, steigende Lebenshaltungskosten und die geplante Wehrpflicht als zentrale Anliegen. In Berlin sind zwei Demonstrationen geplant: eine Kundgebung am Brandenburger Tor ab 14 Uhr, zu der 10.000 Teilnehmer erwartet werden und die Polizei von einem friedlichen Verlauf ausgeht, sowie ein separater Protestzug ab 17:30 Uhr am Rosenthaler Platz mit schätzungsweise 400 bis 500 Teilnehmern, den die Polizei als risikoreicher einschätzt. Die Beamten sehen Spannungspotenzial durch das Zusammentreffen der Proteste mit Halloween, haben aber keine Hinweise auf gezielte Gewaltaufrufe gefunden.
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