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Berlin · 20. Oktober 2026 · berliner-zeitung.de

Zunehmende Jugendbandengewalt in Berlin und Brandenburg sorgt für Alarm

Eine Recherche der Berliner Zeitung zeigt, dass Berlin 2025 mit 80.541 Gewaltdelikten einen deutlichen Anstieg gegenüber 60.287 im Jahr 2015 verzeichnete – die Polizei hat deshalb die Sondereinheit „Iuventus“ gegen Gruppenangriffe gegründet.

Eine ausführliche Recherche der Berliner Zeitung vom 19. Oktober 2026 dokumentiert einen deutlichen Anstieg der Jugendbandengewalt in Berlin und im angrenzenden Brandenburg. Für Berlin wurden 2025 insgesamt 80.541 Gewaltdelikte – Raub und Körperverletzung zusammengenommen – registriert, gegenüber 60.287 im Jahr 2015.

Laut Polizeistatistik stellen nichtdeutsche Tatverdächtige 55 % der Raubdelikte und 44,1 % der Körperverletzungsfälle. Im Artikel zitierte Kriminologen weisen darauf hin, dass ein jüngeres und männlicheres demografisches Profil unabhängig von der Herkunft generell mit höheren Kriminalitätsraten einhergeht und dass Migrationsmuster die Altersstruktur beeinflussen.

Der Bericht dokumentiert konkrete Fälle von Gruppenangriffen zwischen Januar und Oktober 2026, darunter einen Vorfall in Frankfurt (Oder), bei dem zehn Tatverdächtige im Alter von 13 bis 15 Jahren beteiligt waren. Für 2024 wurden zudem 2.410 Fälle von Gruppenangriffen auf Einzelpersonen erfasst.

Als Reaktion auf dieses Muster hat die Berliner Polizei die Sonderermittlungseinheit „Iuventus“ eingerichtet, der rund 100 Kriminalbeamte angehören. Der Bericht stieß am 19. und 20. Oktober bei Lesern auf großes Interesse, auch über mehrere andere Medien hinweg.

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