Persook
Papierkunst-Illustration
Berlin · 26. Oktober 2026 · berliner-zeitung.de

Berlin: Neubauwohnungen erreichen 7.500 Euro pro Quadratmeter – teurer als Paris

Der Deloitte Property Index 2026 zeigt, dass die durchschnittlichen Angebotspreise für Neubauwohnungen in Berlin auf 7.500 Euro pro Quadratmeter gestiegen sind – ein Plus von 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit deutlich mehr als in Paris. München bleibt jedoch Europas teuerster Großmarkt.

Neubauwohnungen in Berlin kosten laut dem am Mittwoch veröffentlichten Deloitte Property Index 2026 im Schnitt 7.500 Euro pro Quadratmeter.

Das entspricht einem Anstieg von rund 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr und bedeutet, dass Berlin inzwischen etwa 30 Prozent über Paris liegt, wo vergleichbare Neubaupreise im Mittel 5.754 Euro pro Quadratmeter erreichen.

Dennoch liegt Berlin weiterhin hinter Hamburg und Frankfurt am Main: Beide Städte verzeichnen 7.700 Euro pro Quadratmeter – nur 200 Euro mehr als die deutsche Hauptstadt.

An der Spitze aller untersuchten Märkte steht München mit 11.200 Euro pro Quadratmeter.

Der Bericht vergleicht die Kaufpreise in 71 Städten in 25 europäischen Ländern; die Schweiz wurde laut Deloitte nicht in die Untersuchung einbezogen.

Vier deutsche Städte zählen demnach zu den sieben teuersten im Gesamtranking.

Deloitte weist außerdem darauf hin, dass Berlinerinnen und Berliner inzwischen fast zehn durchschnittliche örtliche Bruttojahresgehälter aufbringen müssen, um sich eine 70 Quadratmeter große Neubauwohnung in der Stadt leisten zu können.

Zur Lage auf dem Mietmarkt merkt die Quelle lediglich an, dass sich das Bild dort anders darstelle, ohne weitere Details zu nennen.

Ganze Meldung lesen Original lesen

Mehr aus dieser Ausgabe