Jazzfest Berlin zeigt wahrscheinlich letztes Konzert des Globe Unity Orchestra
Von KI aus dem Bericht von taz.de geschrieben. Von keinem Menschen geprüft.
Das Globe Unity Orchestra – das sein 60-jähriges Bestehen feiert – trat am 1. November 2026 im Haus der Berliner Festspiele im Rahmen des Jazzfest Berlin auf, in dem, was Gründer Alexander von Schlippenbach als wahrscheinlich letzten Auftritt des Ensembles bezeichnete.
Das Globe Unity Orchestra, das sein 60-jähriges Bestehen feiert, stand am 1. November 2026 im Haus der Berliner Festspiele beim Jazzfest Berlin auf der Bühne – in einem Auftritt, den Gründer und Pianist Alexander von Schlippenbach als möglichen Abschied bezeichnete. Im Gespräch mit der taz sagte von Schlippenbach vor dem Konzert, es handle sich „höchstwahrscheinlich um den letzten Auftritt“ des Globe Unity Orchestra, und das Ensemble wolle so etwas wie eine Bilanz aus allem ziehen, was es gemacht und erlebt habe.
Von Schlippenbach gründete das Orchester 1966, nachdem er einen Auftrag des Jazzfest Berlin für ein Streichquartett mit zwei Jazzsolisten abgelehnt und stattdessen vorgeschlagen hatte, Free Jazz mit einer größeren Gruppe zu versuchen. Der Name des Ensembles hat zwei unterschiedliche Ursprünge: „Globe“ geht auf das Konzept des Komponisten Bernd Alois Zimmermann von der Kugelgestalt der Zeit zurück – die Vorstellung, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ein einheitliches Ganzes bilden –, während „Unity“ vom US-amerikanischen Jazzpianisten Cecil Taylor stammt, der stets von einer „Unit“ sprach, womit er einen Zusammenschluss von Musikern meinte.
Ab den 1980er-Jahren wechselte das Orchester dazu, vollständig frei improvisiert zu spielen, angetrieben von dem, was von Schlippenbach den improvisatorischen Impuls nennt – eine Energie, die er für diese Musik als entscheidend betrachtet. Er räumte ein, dass die Konzerte nicht immer gleich glückliche Ergebnisse brachten, bezeichnete dieses inhärente Risiko aber als Teil der Schönheit dieser Form.
Von Schlippenbach, geboren 1938 in Berlin, gilt als eine der Gründerfiguren des europäischen Free Jazz. Er hat stets betont, dass Free Jazz schwingen müsse – eine Eigenschaft, die er als grundlegend und einzigartig für diese Tradition ansieht.
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