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Pennsylvania meldet fünften Masern-Todesfall – US-Ausbruch erreicht 35-Jahres-Hoch
Pennsylvania hat einen fünften Masern-Todesfall bei einem ungeimpften Bewohner von Lancaster County bestätigt, während die Fallzahlen im Bundesstaat auf fast 1.000 steigen und die USA ihr schlimmstes Masernjahr seit 1991 verzeichnen.
Die Gesundheitsbehörden von Pennsylvania haben den fünften Masern-Todesfall des Jahres 2026 im Bundesstaat bestätigt. Gleichzeitig steigt die Zahl der bestätigten Fälle des anhaltenden Ausbruchs auf fast 1.000 in 39 Countys, mindestens 198 Menschen mussten im Krankenhaus behandelt werden. Das jüngste Opfer war ein ungeimpfter Bewohner von Lancaster County im Südosten des Bundesstaates; weitere Details gaben die Behörden unter Verweis auf den Datenschutz nicht bekannt.
Die Meldung, über die CNN, Al Jazeera, The Hill und ABC News am 1. Oktober und in den Tagen danach berichteten, rückt Pennsylvania ins Zentrum dessen, was die US-Gesundheitsbehörde CDC inzwischen als das schlimmste Masernjahr in den USA seit 1991 bezeichnet. Landesweit liegt die Fallzahl bereits über dem bisherigen 35-Jahres-Höchststand, maßgeblich getrieben durch ungeimpfte Kinder und Erwachsene in Gemeinden mit niedriger MMR-Impfquote.
Verantwortliche im öffentlichen Gesundheitswesen appellierten an Familien, ihre Impfunterlagen zu überprüfen, und wiesen darauf hin, dass zwei Dosen des MMR-Impfstoffs zu rund 97 Prozent wirksam seien. Masern könnten bei zuvor gesunden Menschen zu Lungenentzündung, Gehirnentzündung und Tod führen.
Der Fall hat die Debatte über Ausnahmeregelungen in einzelnen Bundesstaaten und die föderale Impfkommunikation neu entfacht – zumal am selben Tag, mitten in der Grippesaison, berichtet wurde, dass die CDC-Website Vaccines.gov nicht erreichbar war.
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