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Gesundheit · 1. Oktober 2026 · abcnews.com

Dengue-Ausbruch in Florida erreicht historisches Ausmaß

Florida hat mindestens 190 lokal übertragene Dengue-Fälle bestätigt – den größten Ausbruch in der Geschichte des Bundesstaats. Hillsborough County bildet das Zentrum des Geschehens, während Gesundheitsbehörden vor einer erheblichen Untererfassung warnen.

Der in Florida lokal übertragene Dengue-Ausbruch hat offiziell den größten je verzeichneten Umfang erreicht: Für die Woche bis zum 19. September meldete das Gesundheitsministerium des Bundesstaats mindestens 190 bestätigte Fälle – ein Anstieg von 38 Fällen innerhalb einer einzigen Woche. Hillsborough County, zu dem Tampa gehört, führte die Statistik mit rund 170 Fällen an, gefolgt von den Countys Miami-Dade, Orange, Palm Beach, Pasco und Pinellas. Von ABC News am 1. Oktober zitierte Fachleute für öffentliche Gesundheit warnten, dass die tatsächliche Zahl mit hoher Wahrscheinlichkeit noch höher liegt: Dengue verläuft häufig mild oder sogar völlig symptomlos, routinemäßige Tests sind nur begrenzt verfügbar, und viele Infektionen gelangen nie in das staatliche Überwachungssystem. Bis Ende September war die Zahl der lokal übertragenen Fälle bereits auf 252 in sieben Countys gestiegen, nachdem Polk County hinzugekommen war. Die Behörden machten dafür wärmere, feuchtere Witterungsbedingungen verantwortlich, die der Mückenart Aedes aegypti zugutekommen, außerdem eine Zunahme eingeschleppter Fälle aus der Karibik und Lateinamerika sowie sich ausbreitende Brutstätten der Mücken rund um städtische Entwässerungssysteme. Die Gesundheitsbehörden riefen die Bevölkerung dazu auf, stehendes Wasser zu beseitigen, Insektenschutzmittel und Fliegengitter zu verwenden und bei hohem Fieber mit starken Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen oder Hautausschlag – klassischen Warnzeichen der Krankheit – ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

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