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Gesundheit · 1. Oktober 2026 · sciencedaily.com

MIND-Diät mit bis zu 2,5 Jahren langsamerer Hirnalterung verbunden

Eine Langzeitstudie der Framingham-Kohorte mit 1.647 Erwachsenen zeigt: Wer sich stärker an die MIND-Diät hielt, verlor deutlich weniger graue Hirnsubstanz – ein Effekt, der einer Verzögerung der Hirnalterung um rund 2,5 Jahre entspricht.

Eine Langzeitstudie, die um den 1. Oktober 2026 veröffentlicht wurde, kommt zu dem Ergebnis, dass Erwachsene, die sich am strengsten an die MIND-Diät hielten, deutlich weniger Hirnschwund zeigten als jene, die dies nicht taten. Forscher begleiteten 1.647 Teilnehmer der Framingham-Kohorte (54 Prozent Frauen, Durchschnittsalter 61 Jahre zu Studienbeginn) über durchschnittlich etwa zwölf Jahre und werteten dabei wiederholte MRT-Aufnahmen sowie detaillierte Ernährungsfragebögen aus.

Jeder Anstieg des MIND-Diät-Scores um drei Punkte war mit rund 20 Prozent weniger Verlust an grauer Hirnsubstanz sowie einer geringeren Erweiterung der Hirnventrikel – jener Flüssigkeitsräume, die sich ausdehnen, wenn umliegendes Gewebe schrumpft – verbunden. Die stärksten Effekte entsprachen einer Verzögerung der Hirnalterung um etwa 2,5 Jahre, eine bedeutsame Marge angesichts der zentralen Rolle der grauen Substanz für Gedächtnis, Lernen und Entscheidungsfindung.

Beeren und Geflügel wurden mit den günstigsten Veränderungen im Gehirn in Verbindung gebracht, während ein häufiger Verzehr von Süßigkeiten und frittiertem Fast Food mit stärkerem Gewebeverlust einherging. Die MIND-Diät verbindet Elemente der mediterranen Ernährung und der DASH-Diät und setzt den Schwerpunkt auf Blattgemüse, anderes Gemüse, Beeren, Nüsse, Vollkornprodukte, Fisch, Hülsenfrüchte, Olivenöl und Geflügel.

Die Autoren betonten, dass es sich um eine Beobachtungsstudie handelt, die somit einen Zusammenhang, aber keinen erwiesenen kausalen Zusammenhang zeigt.

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