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Gesundheit · 1. Oktober 2026 · sciencedaily.com

Australische Studie: Schon schwache Sonneneinstrahlung schädigt die Haut-DNA

Eine Studie des QIMR Berghofer Institute mit 58 Testpersonen zeigt, dass selbst schwache UV-Strahlung – auch morgens und abends – zu bleibenden DNA-Schäden in der Haut führt, die Hautkrebs begünstigen können.

Eine wegweisende australische Studie, die um den 1. Oktober 2026 vom QIMR Berghofer Medical Research Institute in Brisbane veröffentlicht wurde, kommt zu dem Schluss, dass es keine wirklich „sichere“ Tageszeit für Sonnenexposition gibt. In der sogenannten Low-Dose UV Study wurden bei 58 Erwachsenen mit heller bis olivfarbener Hautfarbe kleine Hautstellen am Rücken über mehrere Tage unterschiedlich starker UV-Strahlung ausgesetzt; anschließend wurden Gewebeproben auf DNA-Schäden und molekulare Stresssignale untersucht.

Selbst UV-Dosen, die zu schwach waren, um eine sichtbare Rötung hervorzurufen, führten zu messbaren Schäden an der DNA der Hautzellen. Entscheidend ist dabei laut den Forschern, dass die gesamte UV-Dosis zählt und nicht die Tageszeit: Dieselbe kumulative Belastung kann schnell am Mittag oder langsamer am Morgen beziehungsweise späten Nachmittag aufgenommen werden – der biologische Schaden ist vergleichbar. Über Monate und Jahre summieren sich wiederholte geringe Belastungen zu Mutationen, die Hautkrebs auslösen können.

Die Ergebnisse stellen die gängige Empfehlung infrage, wonach Sonne am Morgen oder späten Nachmittag weitgehend unbedenklich sei. Sie haben Rufe nach konsequenterem täglichem Sonnenschutz laut werden lassen – etwa durch Hüte, lange Kleidung, Sonnencreme und Schatten – insbesondere in Australien, dem Land mit den weltweit höchsten Melanomraten, sowie in anderen Regionen mit hoher UV-Belastung.

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