BR Volleys holen zum fünften Mal in Folge den Liga-Pokal – Geschäftsführer übt scharfe Kritik am Turnierformat
Der Berliner Volleyballverein BR Volleys bezwang die Grizzlys Giesen im Finale mit 3:2 und sicherte sich damit den fünften Liga-Pokal-Titel in Folge. Geschäftsführer Kaweh Niroomand kritisierte jedoch die chaotische Organisation, durch die sich der Finalbeginn um fast zwei Stunden verzögerte.
Der Berliner Volleyballverein BR Volleys sicherte sich am Sonntag, dem 19. Oktober 2026, seinen fünften deutschen Liga-Pokal-Titel in Folge und setzte sich im Finale in Hildesheim mit 3:2 gegen die Grizzlys Giesen durch.
Trotz des Erfolgs übte Geschäftsführer Kaweh Niroomand offen Kritik am Format und an der Organisation des Turniers. Alle Partien waren für denselben Tag an einem einzigen Spielort angesetzt, was eine Kaskade von Verzögerungen auslöste; das Finale begann fast zwei Stunden später als geplant, und die Fans wurden kaum vorab informiert.
Niroomand sagte: „Dieses Format muss sich ändern und verbessern. Keine andere Sportart würde das so machen“, und fügte hinzu, die Situation sei „keine gute Außendarstellung für den Volleyballsport“.
Auch Cheftrainer Andrea Anastasi fand drei Spiele an drei Tagen übertrieben.
Niroomand ging noch weiter und kritisierte den Volleyball-Weltverband FIVB für einen überladenen Spielkalender, der den Vereinen vier Monate ohne Heimspiele lässt.
Der Geschäftsführer betonte, dass Ticketeinnahmen inzwischen entscheidend für die Finanzen des Vereins seien und häufige Spiele unter der Woche die Zuschauerzahlen und Einnahmen schmälerten.
Der Bericht wurde am 20. Oktober 2026 im Tagesspiegel veröffentlicht.
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