Schaeffler schließt beide Berliner F&E-Zentren und streicht 270 Stellen
Von KI aus dem Bericht von berliner-zeitung.de geschrieben. Von keinem Menschen geprüft.
Der Automobilzulieferer Schaeffler kündigte an, seine beiden Forschungs- und Entwicklungsstandorte in Berlin-Moabit und Berlin-Spandau zu schließen und damit rund 270 direkte Arbeitsplätze im Bereich elektrischer Antriebssysteme abzubauen – im Rahmen eines umfassenderen europäischen Umbaus, der insgesamt 3.460 Stellen betrifft.
Der Automobilzulieferer Schaeffler kündigte am Dienstag, dem 3. November, die Schließung seiner beiden Berliner Forschungs- und Entwicklungszentren an – eines in Moabit, eines in Spandau –, von der rund 270 Beschäftigte betroffen sind. Beide Standorte sind auf elektrische Antriebssysteme spezialisiert. Die Schließungen sind Teil eines umfassenderen europäischen Umbaus, bei dem insgesamt 3.460 Stellen abgebaut werden sollen, davon 2.660 in Deutschland, und der bis 2028 umgesetzt werden soll. Als Grund für die Reduzierung der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Bereich Elektromobilität nannte das Unternehmen das langsamer als erwartet wachsende Marktvolumen für Elektrofahrzeuge. Der IG-Metall-Bezirkssekretär Andreas Buchwald bezeichnete die Entscheidung als einseitigen Akt, der „nichts mit Demokratie zu tun“ habe, und schätzte, dass dadurch auch rund 1.000 indirekte Arbeitsplätze gefährdet sein könnten. Der Berliner Senat wurde erst am Montagabend informiert, wenige Stunden vor der Ankündigung am Dienstag. Der Automobilanalyst Stefan Bratzel vom Center of Automotive Management warnte, der Verlust von Know-how bei elektrischen Antrieben und Künstlicher Intelligenz „gefährde die langfristige Wettbewerbsfähigkeit“. Die IG Metall forderte eine Rücknahme der Entscheidung und drohte mit Arbeitskampfmaßnahmen, sollten die Verhandlungen scheitern.
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