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Berlin · 21. Oktober 2026 · tagesspiegel.de

Bundesländer warnen: Kosten für den Regionalverkehr erreichen ihre Grenze

Vor einer Verkehrsministerkonferenz hat Berlins Verkehrssenator Crumbach gewarnt, die Länder könnten die steigenden Kosten für ihre Regionalbahnnetze nicht mehr tragen – damit steht die Zukunft des Regionalverkehrs in ganz Deutschland auf dem Spiel.

Die Verkehrsminister der 16 Bundesländer trafen sich Ende Oktober 2026 zu einer Verkehrsministerkonferenz. Berlins Vertreter, Minister Crumbach, warnte im Vorfeld deutlich: Die Länder hätten die Grenze dessen erreicht, was sie für den Regionalverkehr aufbringen könnten.

Wie die dpa am 21. Oktober im Berlin-Teil des Tagesspiegel berichtete, seien die Betriebskosten der Bahn in den vergangenen Jahren durch Inflation, neue Tarifabschlüsse für Bahnbeschäftigte und steigende Instandhaltungsausgaben stark gestiegen – während die Ausgleichszahlungen des Bundes an die Länder für den Regionalverkehr, die sogenannten Regionalisierungsmittel, nicht im gleichen Tempo mitgewachsen seien.

Die Äußerungen des Ministers deckten sich mit Warnungen von Amtskollegen aus anderen großen Bundesländern. Ohne eine deutliche Erhöhung der Bundesmittel, so die Minister, seien die Länder gezwungen, Leistungen zu kürzen – etwa durch ausgedünnte Fahrpläne, gestrichene Strecken oder eine zurückgefahrene Investition in die Erneuerung des Fahrzeugparks.

Der Berlin-Bezug ist unmittelbar: Die Stadt ist zugleich Verkehrsbetreiber und Bundesland, das das Regionalbahnnetz finanziert, welches die Hauptstadt mit Brandenburg und darüber hinaus verbindet.

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