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Berlin · 21. Oktober 2026 · berliner-zeitung.de

Gruppengewalt von Jugendlichen nimmt in Berlin und Brandenburg stark zu

Berlin registrierte im vergangenen Jahr 80.541 Gewaltdelikte – ein Drittel mehr als vor zehn Jahren. Polizei und Forscher verweisen auf einen starken Anstieg von Gruppenangriffen durch junge Menschen in der Hauptstadt und in Brandenburg.

Ein ausführlicher Bericht, der am 21. Oktober 2026 in der Berliner Zeitung erschien, untersuchte den deutlichen Anstieg von Gruppengewalt durch junge Menschen in Berlin und Brandenburg. Laut offiziellen Statistiken registrierte Berlin im vergangenen Jahr 80.541 Gewaltdelikte – darunter Raub, Körperverletzung und Nötigung – verglichen mit 60.287 solchen Straftaten zehn Jahre zuvor im Jahr 2015, ein Anstieg von rund einem Drittel.

Der Artikel konzentrierte sich besonders auf Gruppenangriffe nach dem Muster „zehn gegen einen" und nannte mehrere Vorfälle in Berlin, Potsdam und Frankfurt an der Oder. Polizeistatistiken zeigen, dass nichtdeutsche Tatverdächtige in bestimmten Deliktkategorien überproportional vertreten sind: 55 Prozent der Tatverdächtigen bei Raubdelikten, 44,1 Prozent bei Körperverletzung und 39,4 Prozent bei Bedrohung oder Nötigung sind ausländische Staatsangehörige, während Ausländer 22,5 Prozent der Berliner Bevölkerung ausmachen – ein Anstieg um 0,6 Prozentpunkte.

Der Bericht wies darauf hin, dass die Zahlen einer sorgfältigen Einordnung bedürfen, da sich Veränderungen bei Kriminalitätsraten und Bevölkerungszusammensetzung nicht einfach aufeinander abbilden lassen. Sicherheitsforscher und Jugendsozialarbeiter forderten mehr Mittel für Prävention und soziale Investitionen in betroffenen Stadtteilen.

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