Unbekannte schießen zum zweiten Mal binnen einer Woche auf dasselbe Café in Neukölln
In den frühen Morgenstunden des 16. Oktober schossen Unbekannte zum zweiten Mal innerhalb von fünf Tagen auf ein Café in der Silbersteinstraße in Berlin-Neukölln; die Ermittlungen übernahm die Sondereinheit „Ferrum“ des Landeskriminalamts.
In den frühen Morgenstunden des 16. Oktober 2026 schossen Unbekannte erneut auf ein Café in der Silbersteinstraße in Berlin-Neukölln – der zweite Angriff auf dieselben Räumlichkeiten innerhalb von fünf Tagen. Der erste Vorfall hatte sich in der Nacht vom 13. auf den 14. Oktober ereignet. In beiden Fällen wurde aus einem vorbeifahrenden Auto auf das geschlossene Café geschossen, wobei mehrere Einschusslöcher in der Schaufensterfront und der Gebäudefassade zurückblieben. Verletzte gab es bei keinem der beiden Vorfälle.
Die Ermittlungen übernahm die Sondereinheit „Ferrum“ des Landeskriminalamts Berlin, die sich auf organisierte Kriminalität, Gewaltgruppen und Erpressung spezialisiert hat. Die Berliner Zeitung berichtete, dass Schüsse auf Geschäfte in Neukölln mit besorgniserregender Regelmäßigkeit vorkommen: Im August wurde ein Verdächtiger wegen eines mutmaßlichen Schusswaffenangriffs im März auf ein anderes Café in der Hermannstraße in Neukölln festgenommen, und im April war eine Bar in derselben Straße Ziel eines Angriffs.
Dass dasselbe Lokal innerhalb einer Woche erneut angegriffen wurde, sorgte für die breite Berichterstattung der Berliner Zeitung und des Tagesspiegel, die sich am 19./20. Oktober weit verbreitete.
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