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USA stellen knapp 3 Millionen Dollar für Test von zeckentötendem Hirschfutter gegen Borreliose bereit
HHS, CDC und NIH finanzieren zwei Exzellenzzentren, um zeckentötende Köder für Hirsche und Nagetiere zu testen – mit dem Ziel, das Risiko für Borreliose und das Alpha-Gal-Syndrom zu senken.
Wie am 1. Oktober 2026 breit berichtet wurde, stellt das US-Gesundheitsministerium (HHS) über die Gesundheitsbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) und die Nationalen Gesundheitsinstitute (NIH) knapp drei Millionen Dollar für zwei CDC-Exzellenzzentren für durch Vektoren übertragene Krankheiten bereit – das New England Center of Excellence und das Midwest Center of Excellence. Ziel ist es, neue Strategien zur Senkung des Risikos durch von Zecken übertragene Krankheiten zu testen.
Im Zentrum der Versuche stehen Köder und Futterstationen, die mit Akariziden (zeckentötenden Chemikalien) präpariert sind und sich gegen jene Wildtiere richten, die Zecken zwischen Lebensräumen verschleppen – vor allem Weißwedelhirsche und kleine Nagetiere wie die Weißfußmaus. Können solche Futterstationen die Zeckenpopulationen in bewaldeten Vorstädten und auf Farmland zuverlässig senken, rechnen Wissenschaftler mit weniger Zeckenstichen und einer geringeren Übertragung von Borreliose, dem Alpha-Gal-Syndrom (einer durch Zecken ausgelösten Fleischallergie), Anaplasmose und neu auftretenden Viren.
Allein an Borreliose erkranken in den USA schätzungsweise mehrere Hunderttausend Menschen pro Jahr, und der Klimawandel treibt die Verbreitungsgebiete von Zecken zunehmend nach Norden und in höhere Lagen. Die Ankündigung ist Teil eines umfassenderen HHS-Plans zur Bekämpfung von durch Zecken übertragenen Krankheiten und fand Beachtung bei LymeDisease.org, CIDRAP und Medical Daily – zu einer Zeit, in der ländliche Gemeinden in den USA stärkere Maßnahmen des Bundes gegen Zecken fordern.
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